Ein Verkaufsfenster entscheidet, wann ein Tickettyp in deinem Ticketshop verfugbar ist. In Tiqqo sind die praktischen Steuerungen Verkaufsstart, Verkaufsende und Verkaufsstatus. Nutze sie zusammen, um Early Bird, Regular, VIP oder Last-Minute-Releases zu steuern, ohne den offentlichen Shop taglich anzupassen.
Am saubersten ist es, Verkaufsfenster vor der Ankundigung zu planen. So hat dein Team eine Timeline und Kaufer sehen nicht zwei Tickettypen, die nicht gleichzeitig verfugbar sein sollten.
Bevor du startest
Erstelle zuerst die Tickettypen. Ein Fenster funktioniert am besten, wenn jeder Tickettyp bereits klaren Namen, Preis und Kapazitat hat.
Release-Timeline skizzieren
Starte mit der Kauferreise, nicht mit der Einstellungsmaske. Schreibe die Ticketwellen in der Reihenfolge auf, in der Kaufer sie sehen sollen.
- Early Bird: offnet mit Kampagnenstart und schliesst, wenn das Kontingent weg ist oder die Launchphase endet.
- Regular: offnet nach Early Bird und bleibt meist bis zur letzten Woche live.
- Door oder Late: optional, hoherer Preis, nutzlich als letzte offentliche Option.
- VIP oder Partner-Tickets: laufen oft parallel, aber mit eigenen Limits und eigener Zielgruppe.
Vermeide uberschneidende Tickets, die dasselbe bedeuten. Wenn Early Bird und Regular gleichzeitig offentlich sind, wahlen Kaufer das gunstigere Ticket und deine Release-Strategie verliert ihren Sinn.
Verkaufsstart und -ende setzen
Offne den Tickettyp und gehe zu Preis- oder Verfugbarkeitseinstellungen. Setze Verkaufsstart auf den Moment, ab dem das Ticket sichtbar und kaufbar sein soll, und Verkaufsende auf den Moment, an dem diese Release stoppen soll.
Nutze genaue Daten und Uhrzeiten fur Kampagnenstarts. Zum Beispiel:
- Early Bird startet Montag um 10:00 und endet Freitag um 23:59.
- Regular startet Samstag um 00:00 und endet am Eventtag.
- VIP startet gleichzeitig mit Regular, endet aber fruher, wenn dein Team Gastdaten braucht.
Wenn zwischen Fenstern lange Lucken liegen, landen Kaufer moglicherweise in einem leeren Shop. Wenn Fenster uberschneiden, prufe, ob das beabsichtigt ist.
Timing mit Kapazitat kombinieren
Daten steuern, wann eine Release verfugbar ist. Kapazitat steuert, wie viele Tickets darin verkauft werden konnen. Die meisten Early-Bird-Setups brauchen beides.
Setze ein kleines Limit fur die erste Welle und lasse den nachsten Tickettyp den grosseren offentlichen Verkauf tragen. So bleibt Dringlichkeit echt, ohne die gesamte Eventkapazitat zu riskieren. Wenn Early Bird vor dem Enddatum ausverkauft, sollten Kaufer die nachste Option sehen, sofern diese bereits verkaufen darf.
Bei hoher Nachfrage ist Kapazitat die wichtigste Leitplanke, wahrend Daten die Kampagnenstruktur geben. Bei geringerer Nachfrage reichen Daten oft aus.
Shop vor dem Launch prufen
Nutze die Shop-Vorschau vor der Ankundigung. Prufe drei Dinge:
- Der richtige Tickettyp ist sichtbar.
- Preis- und Gebuhrenanzeige passen zur Kampagnenaussage.
- Ausverkaufte oder zukunftige Tickets sorgen nicht fur Verwirrung.
Wiederhole diese Prufung nach jeder wichtigen Release-Anderung. Das ist schneller als Kauferfragen nach dem Teilen des Links zu korrigieren.
Haufige Fehler
Nutze nicht ein langes Verkaufsfenster fur alle Tickettypen, wenn die Tickets unterschiedliche Phasen darstellen. Das erzeugt eine offentliche Optionsliste statt eines gesteuerten Release-Plans.
Verlasse dich nicht nur auf Namen. Ein Ticket namens "Early Bird" braucht trotzdem ein echtes Enddatum oder Kapazitatslimit.
Vergiss private Tickets nicht. Wenn ein Partner- oder VIP-Ticket nicht offentlich sein soll, halte es getrennt von der Haupt-Timeline und nutze einen kontrollierten Link- oder Codeflow.
Was kommt als Nachstes
Wenn die Fenster stehen, prufe die Kapazitat pro Tickettyp. Kapazitat entscheidet, was passiert, wenn die Nachfrage hoher ist als erwartet, und ist die zweite Halfte einer starken Release-Strategie.